meinhaus studio. Designstudio in Berlin und London für Branding, Webdesign und Editorial Design.

meinhaus studio ist ein unabhängiges Designstudio von Emma Neumann und Marika Haensch. Als Kreativstudio mit Sitz in Berlin und London entwickeln wir visuelle Identitäten für Marken mit Haltung, mit Schwerpunkt auf Branding, Webdesign, Editorial Design und Art Direction. Unsere Designagentur verbindet kreatives Denken mit strategischer Struktur und gestaltet Marken, die sich anfühlen, nicht nur aussehen.

meinhaus studio is an independent design studio founded by Emma Neumann and Marika Haensch. As a creative studio based between Berlin and London, we develop visual identities for brands with character, focusing on branding, web design, editorial design and art direction. Our design agency combines creative thinking with strategic structure and crafts brands that feel, not just look.

Leistungen / Services

Branding & Markenidentität

Positionierung, Markenstrategie, Markenentwicklung, Corporate Design, Logo Design, Typografie und Brand Guidelines. Als Markenagentur und Grafikdesign Studio bauen wir Marken von Grund auf, mit klarem Konzept und einer visuellen Sprache, die sich konsistent durch alle Touchpoints zieht. Als brand designer in Berlin und London arbeiten wir an Identitätssystemen, Logo-Design und Corporate-Design-Programmen.

Webdesign & Digital

Webdesign, Webentwicklung, Website Design, Landing Pages, UI/UX Design, SEO und Frontend Development. Als Webdesign-Agentur und Webdesign Studio in Berlin entwerfen und entwickeln wir Websites, die schnell laden, intuitiv funktionieren und Marken digital greifbar machen. Von der ersten Konzeptskizze über Wireframes und Prototyping bis zum fertigen Build, inklusive responsivem Design für Mobile, Tablet und Desktop. Als web designer in Berlin und London setzen wir auf Performance, Accessibility und Klarheit.

Editorial Design & Creative Direction

Editorial Design, Magazindesign, Buchgestaltung, Fotografie, Content Strategy, Art Direction, Packaging Design und Print Design. Als Editorial Design Studio kuratieren wir Bildwelten und gestalten redaktionelle Formate, die Inhalte mit visueller Klarheit erzählen, vom Layout bis zur Druckveredelung.

Ausgewählte Projekte / Selected Projects

TOXIC MAGAZINEditorial Design, Art Direction, 2025

TOXIC ist ein redaktionell gestaltetes Magazin, das wir entwickelt haben, um die oft unsichtbaren Systeme hinter unserem Konsum sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Lebensmittel, sondern auch die Strukturen und Mechanismen, die beeinflussen, was wir täglich sehen, kaufen und für selbstverständlich halten. TOXIC bringt Transparenz in unseren alltäglichen Konsum. Gründliche Recherche, grafisch aufgearbeitet, in einem Magazin zusammengeführt. „Toxisch" ist aktuell ein sehr polarisierendes Wort. Es wird über und über genutzt: in Schlagzeilen, in Artikeln, geht in den sozialen Medien viral, beschreibt Beziehungen, Arbeitsplätze, Gewohnheiten, sogar Ästhetiken. Wir nennen Menschen toxisch. Wir nennen Verhaltensweisen toxisch. Wie also kam es dazu, dass das Wort mehr bedeutet? Früher war es eine genaue Kategorisierung in Chemie und Medizin und bezeichnete messbaren Schaden, eine Dosis, einen Schwellenwert, eine Reaktion. Etwas gelangte in einen Körper und veränderte sein Gleichgewicht. Der Schaden war messbar. Heute hat der Begriff eine weitgefächerte Bedeutung. Weg vom Labor, hin zur Metapher, die als kultureller Slang für so vieles herhalten muss. Und doch ist die frühere Bedeutung nicht verschwunden. Toxizität meint noch immer Exposition, Anreicherung, Folge. Sie deutet an, dass etwas in ein System eindringt und es stört. Selbst wenn dieses System nicht mehr biologisch ist, sondern sozial, ökologisch, wahrnehmungsbezogen. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Präzision und Verwässerung bildet den Ausgangspunkt des Magazins. Statt Toxizität als etwas Dramatisches zu behandeln, nähert sich das Magazin ihr als einem vielschichtigen Zustand. Entstanden ist ein Magazin, das Information und Gestaltung eng miteinander verbindet. Es vermittelt Inhalte nicht nur, sondern verändert die Art, wie sie wahrgenommen werden, und schafft damit eine Grundlage für ein bewussteres Verständnis von Konsum und Leben.

TOXIC is an editorial magazine we developed to make visible the often invisible systems behind our consumption. At its center are not only foods, but also the structures and mechanisms that shape what we see, buy, and take for granted every day. TOXIC is about bringing transparency to our everyday consumption. Dense research, built into an editorial system that lets the information reach you slowly, so by the time you put it down, you actually care. „Toxic" is a strangely compelling word. It circulates easily in headlines, in articles, trends on social media, describes relationships, workplaces, habits, even aesthetics. We call people toxic. We call behaviours toxic. So when did the word begin to mean more? Originally, it was precise. It belonged to chemistry and medicine. It referred to measurable harm, a dose, a threshold, a reaction. Something entered a body and altered its balance. The damage was definable. Today, the term drifts. It has moved from substance to metaphor, from lab language to cultural shorthand. It is used quickly, sometimes casually, sometimes for emphasis, sometimes because nothing else quite fits and we needed a word that felt urgent enough. And yet the earlier meaning hasn't disappeared. Toxicity still implies exposure, accumulation, consequence. It suggests something enters a system and interferes with it. Even when that system is no longer biological, but social, environmental, perceptual. This tension between precision and dilution forms the starting point of the magazine. Rather than treating toxicity as something dramatic, the magazine approaches it as a layered condition. The result is a magazine that closely interweaves information and design. It doesn't just convey content. It changes how content is perceived, laying the ground for a more conscious understanding of consumption and life.

HBS BERLINRebranding, Webdesign, 2026

Die Haensch Business School Berlin begleitet Unternehmen in den Bereichen Führung, Teamarbeit und Veränderung. Ziel des Projekts war es, die Marke klarer und zeitgemäßer zu gestalten. Dafür haben wir ein Rebranding und eine neue Website entwickelt, die Inhalte verständlich macht und gleichzeitig Nähe und Vertrauen aufbaut. Ein wichtiger Teil war die Persönlichkeit von Stephan Haensch. Seine Haltung und Erfahrung als Ultraläufer fließen subtil in die Marke ein. Visuell haben wir alles neu zusammengeführt: Die Fotografie wurde eigens für das Projekt entwickelt und bildet die Grundlage der Marke. Ergänzt wird sie durch reduzierte Typografie und ein Illustrationssystem, das komplexe Themen einfacher und greifbarer macht. Viele Themen der HBS sind schwer greifbar, zum Beispiel Führung, Haltung oder Veränderung. Unser Ziel war es, diese Inhalte so zu übersetzen, dass man sie intuitiv versteht. Die Illustrationen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie machen aus abstrakten Gedanken konkrete Bilder und schaffen einen einfachen Zugang. Wir haben bewusst nicht alles neu gedacht, sondern auf dem aufgebaut, was bereits da war. Der Fokus lag darauf, die Marke klarer und ruhiger zu gestalten. Eigene Fotografie, reduzierte Typografie und einfache Illustrationen greifen ineinander und ergeben eine visuelle Sprache, die verständlich ist und Orientierung gibt. Die Website ist so strukturiert, dass man sich schnell zurechtfindet. Entstanden ist eine Marke, die ruhig wirkt und gleichzeitig klar kommuniziert. Inhalte werden schneller erfasst und die Haltung wird spürbar. Das schafft Vertrauen und macht den nächsten Schritt zur Zusammenarbeit einfacher.

Haensch Business School Berlin works with companies in the areas of leadership, teamwork, and change. The goal of the project was to make the brand clearer and more contemporary. We developed a rebranding and a new website that makes content easy to understand while building closeness and trust. An important part was the personality of Stephan Haensch. His mindset and his experience as an ultra runner flow subtly into the brand. Visually, we brought everything together. The photography was developed specifically for the project and forms the foundation of the brand. It is complemented by reduced typography and an illustration system that makes complex topics simpler and more tangible. Many of HBS's topics are hard to grasp, for example leadership, mindset, or change. Our goal was to translate this content in a way that feels intuitive. The illustrations play a central role. They turn abstract thoughts into concrete images and create an easy way in. We deliberately didn't rethink everything, but built on what was already there. The focus was on making the brand clearer and calmer. Custom photography, reduced typography, and simple illustrations work together to form a visual language that is easy to understand and gives orientation. The website is structured so that you find your way around quickly. What emerged is a brand that feels calm and communicates clearly at the same time. Content is grasped faster and the mindset becomes tangible. That builds trust and makes the next step toward working together easier.

GRAEFE UND PRINZENWebdesign, Development, Copy, 2026

Florale Kompositionen, die mit Konventionen brechen. Die Website für Græfe & Prinzen musste genau diesen Ansatz widerspiegeln. Wir haben einen digitalen Raum geschaffen, der ihre unverwechselbare Ästhetik und künstlerische Haltung trägt, genau wie ihre Arbeiten. Die Website lädt dazu ein, nicht konsumiert, sondern erkundet zu werden. Inspiriert von der Stille einer Galerie und der Wärme eines Wohnzimmers haben wir einen kuratorischen Raum geschaffen, in dem man entdeckt, anstatt zu scrollen. Kuratiert, entschleunigt und um Objekte herum gebaut, die Emotion und Erinnerung tragen. Was Græfe & Prinzen unverwechselbar macht, ist nicht nur, wie ihre Arbeit aussieht, sondern was sie trägt. Die Website gibt diesen Ideen ein Zuhause.

Floral compositions that challenge convention. We built the website for Græfe & Prinzen to match, a digital space that carries the same distinct aesthetic and artistic sensibility as their work itself. The website is not meant to be consumed, it is meant to be explored. Inspired by the stillness of a gallery and the warmth of a living room, we built a space that invites rather than directs. The visual language is curatorial, not everything at once, but the right thing at the right time. You discover instead of scroll. Curated, unhurried, and built around objects that hold emotion and memory. What makes Græfe & Prinzen recognisable is not just how their work looks, but what it carries. The website gives that a place to live.

Gründerinnen / Founders

Emma Neumann

Architektin mit Master in Architektur und Städtebau. Ihr räumliches Denken bringt Struktur und Klarheit in jeden Markenprozess.

Marika Haensch

Grafikdesignerin mit Hintergrund in visueller Kommunikation. Sie hat in London und Berlin für Studios und Agenturen gearbeitet, bevor sie meinhaus mitgegründet hat.

Kontakt / Contact

E-Mail: hello@meinhaus.studio

Berlin, Deutschland · London, United Kingdom

Instagram: @meinhaus.studio

LinkedIn: mein-haus-studio

meinhaus studio
TOXIC MAGAZIN
Editorial Design, Art Direction, 2025
HBS BERLIN
Rebranding, Webdesign, 2026
GRAEFE UND PRINZEN
Webdesign, Development, Copy, 2026

TOXIC MAGAZIN

Editorial Design, Art Direction, 2025

TOXIC ist ein redaktionell gestaltetes Magazin, das wir entwickelt haben, um die oft unsichtbaren Systeme hinter unserem Konsum sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Lebensmittel, sondern auch die Strukturen und Mechanismen, die beeinflussen, was wir täglich sehen, kaufen und für selbstverständlich halten.

TOXIC MAGAZIN — Bild 2

TOXIC bringt Transparenz in unseren alltäglichen Konsum. Gründliche Recherche, grafisch aufgearbeitet, in einem Magazin zusammengeführt.

TOXIC MAGAZIN — Bild 4TOXIC MAGAZIN — Bild 5TOXIC MAGAZIN — Bild 6

„Toxisch" ist aktuell ein sehr polarisierendes Wort. Es wird über und über genutzt: in Schlagzeilen, in Artikeln, geht in den sozialen Medien viral, beschreibt Beziehungen, Arbeitsplätze, Gewohnheiten, sogar Ästhetiken. Wir nennen Menschen toxisch. Wir nennen Verhaltensweisen toxisch. Wie also kam es dazu, dass das Wort mehr bedeutet?

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TOXIC MAGAZIN — Bild 10

Früher war es eine genaue Kategorisierung in Chemie und Medizin und bezeichnete messbaren Schaden, eine Dosis, einen Schwellenwert, eine Reaktion. Etwas gelangte in einen Körper und veränderte sein Gleichgewicht. Der Schaden war messbar.

TOXIC MAGAZIN — Bild 12TOXIC MAGAZIN — Bild 13TOXIC MAGAZIN — Bild 14

Heute hat der Begriff eine weitgefächerte Bedeutung. Weg vom Labor, hin zur Metapher, die als kultureller Slang für so vieles herhalten muss. Und doch ist die frühere Bedeutung nicht verschwunden. Toxizität meint noch immer Exposition, Anreicherung, Folge. Sie deutet an, dass etwas in ein System eindringt und es stört. Selbst wenn dieses System nicht mehr biologisch ist, sondern sozial, ökologisch, wahrnehmungsbezogen.

TOXIC MAGAZIN — Bild 17TOXIC MAGAZIN — Bild 18

Dieses Spannungsverhältnis zwischen Präzision und Verwässerung bildet den Ausgangspunkt des Magazins. Statt Toxizität als etwas Dramatisches zu behandeln, nähert sich das Magazin ihr als einem vielschichtigen Zustand.

TOXIC MAGAZIN — Bild 20

Entstanden ist ein Magazin, das Information und Gestaltung eng miteinander verbindet. Es vermittelt Inhalte nicht nur, sondern verändert die Art, wie sie wahrgenommen werden, und schafft damit eine Grundlage für ein bewussteres Verständnis von Konsum und Leben.